Actually we’re singing of romance today as I can’t resist the enticement of Minnesang during genre romance week. Nothing more romantic in the world than German troubadours performing their love poetry set to music.

I’ve written before of the one book for which I would happily swap my entire collection but at the time I wasn’t aware that a CD existed of these poems in their original forms. In the past couple of months, I’ve acquired two. I suspect this is the beginning of a new collection. I find it therapeutic driving around, being serenaded by the great and glorious Minnesingers of yore.

I won’t give you a potted history of Minnesang here. The Wikipedia entry is as good an introduction as any. Seeing as it’s Sunday, why don’t you relax and enjoy a couple of these songs with me.

First up – perhaps the most famous of all – Unter den Linden by Walter von der Vogelweide, performed by Dulamans Vröudenton from Salzburg with English subtitles courtesy of Binosisus.

Neidhart von Reuenthal, as famous as Walther von der Vogelweide in his day, composed this second one. I can’t find a Hochdeutsch or an English translation. Neither do I understand most of it, but I can see myself dancing to it.

Performed by the Unicorn Ensemble. Catchy isn’t it? Want to participate in the first German Literature Month singalong? Ok, here’s the lyric. 1, 2, 3 …….

Meie, dîn, liehter schîn, und diu kleinen vogelîn bringent vröuden vollen schrîn daz si willekomen sîn! ich bin an den vröuden mîn mit der werlde kranc. Alle tage ist mîn klage von der ich daz beste sage unde îr holdes herze trage, daz ich der niht wôl behage. Von den schulden ich verzage, daz mir nie gelanc. Alsô noch genuogen an îr dienest ist gelungen, die nach guoter wîbe lône höveschlichen rungen. nu hân ich beidiu umbesust gedienet unde gesungen.

Lieben wân, den ich hân, gein der lieben wôlgetân, der ist immer unverlân unde enkan mich niht vervân. sol diu guote mich vergân, sanfter waere ich tôt. ich was ie, swiz ergie, sît daz ich îr künde vie, in îr dienste, des sî nie selten mich geniezen lie, dort und etewenne hie, swie sî mir gebôt. sol ich dienen und des âne lôn von îr belîben, so ist des übelen mêre danne des guoten an den wîben. von dem gelouben möhte mich ein keiser niht vertrîben.

Ungemach mir geschach, do ich von êrste ein wîp ersach, der man ie daz beste sprach unde ir guoter dinge jach, diu ir kiusche nie zerbrach unde ir hövescheit. ist mîn hâr grîsgevar, daz kumt von ir schulden gar. ir vil liehten ougen klâr nement mîn vil kleine war, sô diu mînen blickent dar âne kunterfeit. wolte sî mit einem gên den mînen beiden zwieren! minne diu gebiutet, daz diu ougen scharmezieren, liebe zwischen wîben unde mannen underwieren.

Hôchgemuot, dar zuo fruot ist an jungem manne guot. der vor schanden ist behuot und daz beste gerne tuot, den begiuzet saelden fluot; minnet werdiu wîp, fürhtet scham: wîbes nam der enwirt dir nimmer gram. ist er guoten wîben zam, ist sîn zunge an schelten lam, so ist er aller tugende stam. saelic sî sîn lîp, der daz lop behalte! der ist âne missewende; aller saelden saelic muoz er sin unz an sîn ende. diu liet ich der werlde zeiner bezzerunge sende.

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